Figuren-Quickie: Der Bösewicht
- asw
- vor 6 Tagen
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Es gibt verschiedene Formen von Antagonist:innen und nicht alle davon sind böse. Aber der klassische Bösewicht ist eine:r unserer liebsten Gegenspieler:innen. Bösewichte machen unseren Hauptfiguren das Leben schwer und der Kampf ist, wenn er gut gemacht ist, spannend und wir fiebern mit den Guten mit.
Die Figur des Bösewichts kommt in vielen verschiedenen Formen daher. Es gibt Verführer und Verfolger, böse Zauberer und Hexen, Erzfeinde und Superschurken. Ihnen allen gemein ist, dass sie grausam sind, mutwillig böse, und dass sie diese Bösartigkeit im Gegenspiel zur Hauptfigur ausleben. Denn genau das ist ihr Zweck - sie stehen den Protagonist:innen gegenüber.
Klassische Bösewichte vermitteln den Leser:innen eine moralische Botschaft. Das was die Guten tun ist richtig, das was die Bösen tun ist falsch. Und manchmal kann gerade der stereotype Bösewicht das sein, was unsere Geschichte braucht. Reine Bösewichte sind in der Literatur allerdings seltener geworden. Oft werden die Handlungen nicht mehr nur durch Selbstsucht, Grausamkeit oder Unmoral motiviert, sondern es steckt mehr dahinter. Die moralischen Linien verschwimmen, es gibt mehr Nuancen und kaum eine Figur ist noch klassisch gut oder böse, weil wir als Menschen immer beides in uns tragen.
Mehr zum Archetypen Bösewicht gibt es im Quickie-Podcast zum Thema: Schurke, Gauner und Halunke - Die verschiedenen Facetten des Bösewicht-Archetyps.


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