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Glossar-Quickie: Zero Draft

  • asw
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Der Zero Draft - die nullte Version des Manuskripts - ist irgendwas zwischen einer Zusammenfassung der Handlung und einer ersten Rohfassung der Geschichte. Er kann 10 Seiten lang sein oder 200. Ein reines Skelett der Geschichte mit den wichtigsten Wendepunkten oder eine fleischige Masse mit Dialogen und Szenen ohne fertig ausgearbeitete Kohärenz.


Warum gibt es keine eindeutige Definition des Konzeptes Zero Draft? Und brauchen wir die Version Null wirklich? Welche Vorteile hat eine Version Null? Welche Varianten gibt es? Dass ein Zero Draft keine feste Definition hat kann verwirrend sein, allerdings auch befreiend. Denn er kann alles sein, was wir von ihm brauchen. Die einen mögen es, mit einer Zusammenfassung ihres Textes zu arbeiten, die sie beim Schreiben immer wieder heranholen und anpassen können. Dafür kann ein Zero Draft das passende Instrument sein. Andere müssen sich erst einmal in die Geschichte und die Erzählstimme einfinden. Auch dabei kann ein Zero Draft helfen.


Vor allem muss ein Zero Draft nicht perfekt sein - und genau hier liegt der Zauber. Denn es nimmt den Druck, schönen (oder auch nur lesbaren) Text produzieren zu müssen. Dadurch können wir freier an unseren Geschichten arbeiten und den inneren Kritiker auf den ersten „offiziellen“ Draft verweisen.


Mehr zum Konzept Zero Draft gibt es im Quickie-Podcast zum Thema: Viel Skelett oder ein bisschen Fleisch - Was ist ein Zero Draft?

 
 
 

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