Muss ich meine Zielgruppe kennen?
- Johanna Hegermann
- vor 6 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Wenn man mit Lektor:innen und Expert:innen für Buchmarketing spricht, kommt man an einem Wort nicht vorbei: Zielgruppe. Doch wie definiere ich meine Zielgruppe? Wo erreiche ich meine Leser:innen? Und warum sollte ich in der Schreibphase sie auch einfach mal ignorieren?
Warum ist die Zielgruppe wichtig?
Wie erreiche ich meine Zielgruppe
Muss ich schon beim Schreiben an die Zielgruppe denken?
Hier eine kleine Überraschung: Zu einem gewissen Teil tust du das bereits. In dem Moment, wo du dich für ein Genre entscheidest (selbst wenn es ein Genremix ist), hast du grob eine Zielgruppe im Blick. Wenn du zum Beispiel einen Krimi schreibst, sprichst du automatisch eine gewisse Gruppe von Menschen an. Sich über diese Gruppe jedoch im Klaren zu sein und seinen idealen Lesetypus zu kennen, kann jedoch eine zusätzliche Stütze sein. Gerade nach dem Ende der Rohversion. Schon in der Überarbeitung kannst du dir darüber Gedanken machen. Kannst du deinen Stil Zuspitzen? Sind es wirklich ausschweifende Beschreibungen oder klare kurze Sätze, die hier lieber gelesen werden?
Warum ein Genremix im Verlag nicht "gern gesehen" ist
Das Problem beim Genremix ist änmlich nicht, dass es niemanden gibt, der das Lesen würde. Es ist nur schwieriger, diese Zielgruppe zu erreichen, weil sie noch nicht etabliert ist.


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