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Weniger ist mehr - Lauf, Jane, Lauf (Joy Fielding)

  • asw
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Thriller-Autorin Joy Fielding schreibt seit über 30 Jahren erfolgreich Geschichten über Frauen, die in brenzlige Situationen geraten. Ihre Leser:innen fiebern mit, von der ersten bis zur letzten Seite. Dabei zeigt Joy Fielding uns als angehenden Autor:innen vor allem eines: Es braucht nicht viel, um eine spannende Geschichte zu erzählen.


Amnesie, ein Haufen Geld und ein besorgter Ehemann

Der Roman Lauf, Jane, Lauf, der 1991 veröffentlicht wurde, soll hier als Fallbeispiel für die über 25 Thriller der Autorin dienen. In der Geschichte geht es um Jane, die mitten auf der Straße zu sich kommt, voller Blut, mit reichlich Bargeld in der Tasche, und ohne irgendeine Ahnung, wer sie ist. Die Amnesie-Patientin wird schnell in die Obhut ihres Ehemanns übergeben. Doch irgendetwas stimmt nicht und die Medikamente, die er ihr verabreicht, helfen auch nicht wirklich - ganz im Gegenteil. Jane versucht verzweifelt, sich zu erinnern.

Es braucht nicht viel

Joy Fielding erzählt ihre Geschichten ohne große Umwege. Ihre Besetzung ist übersichtlich und sie verzichtet auf umfangreiche Nebenstränge und unnötige Komplexität. Der Fokus liegt ganz klar auf der Protagonistin und ihrem Kampf (meist ums Überleben) - und das reicht, um die Spannung zu halten und die Romane zu Page-Turnern zu machen. Was zeigt: Es braucht keine große Komplexität, um eine Geschichte zu erzählen, die die Leser:innen in den Bann zieht. Denn manchmal ist weniger mehr.


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