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Werkzeug-Quickie: Tagebuch

  • asw
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Tagebuch kann mehr, als den Alltag festzuhalten. Von Logbuch über Ideen-Archiv und Schreibübungen bis hin zur Reflexion bietet das leere Büchlein viel unterschätztes Potenzial, uns beim Schreiben unserer Bücher zu unterstützen.


Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Tagebuch zu führen und einige davon können uns als Autor:innen in unserem Schreib-Leben unterstützen. Eine der bekanntesten Formen ist das Logbuch, in dem wir unseren Alltag festhalten (fast vergleichbar mit einem rückwirkenden Kalender). Das ist vor allem interessant um besondere Momente oder Lebensphasen, wie etwa Reisen oder die ersten Monate als Eltern festzuhalten, um so später beim Schreiben aus unseren eigenen Erfahrungen schöpfen zu können.


Wir können die Seiten eines Tagebuches aber auch zur Reflexion nutzen. Mit dem Stift in der Hand nachdenken, notieren was uns bewegt, welche Fragen wir uns stellen, welche Zweifel uns heimsuchen. Das Tagebuch dient dann als eine Art schriftliche Therapie. Auch hieraus können wir Inspiration ziehen, vielmehr hilft es uns aber, mit all den Emotionen umzugehen, die der Autor:innenalltag nun einmal mit sich bringt.


Und nicht zuletzt kann ein Tagebuch auch selbst als Grundlage für ein Buch dienen. Bücher über Trennungen oder Krankheiten, Reisen oder das Schreiben selbst finden immer wieder Leser:innen. Und auch fiktive Werke basieren gelegentlich auf Tagebüchern, wie etwa Bridget Jones.


Mehr zum Werkzeug Tagebuch gibt es im Quickie-Podcast zum Thema: Liebes Tagebuch - Wie Journaling uns zu besseren Autoren machen kann.

 
 
 

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