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Wort der Woche 061: krude


bildungssprachlich: roh, ungeschliffen, unfein, nicht kunstvoll


Das Wort "krude" hat schon eine lange Reise hinter sich, in deren Laufe sich die Bedeutung und Verwendung immer wieder angepasst hat. Einst hat man es schon als roh verwendet, aber in dem Fall als ungekocht. Dann entwickelte es sich weiter, blieb aber im Bereich der Nahrung und bedeutete unverdaulich. Heute wird es eher im übertragenen Sinne verwendet und bezeichnet auch unpräzise und wirr.


Eine ganz schön krude Entwicklungsgeschichte, oder?



 
 
 

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